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SMARTPEPTIDES
MOTS-c
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energie

MOTS-c

Mitochondriales Peptid, Metabolismusforschung

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MOTS-c (auch MOTS c) ist ein mitochondrial abgeleitetes Peptid (Mitochondrial-Derived Peptide, MDP) aus 16 Aminosäuren mit der Sequenz MRWQEMGYIFYPRKLR. Es wird nicht im Zellkern, sondern in der 12S-rRNA-Region der mitochondrialen DNA codiert und gilt als Modellsubstanz der Stoffwechsel- und Longevity-Forschung. Jede Charge wird mittels HPLC (≥99 % Reinheit) und LC-MS-Identitätsprüfung verifiziert und mit einem chargenspezifischen Analysezertifikat (COA) geliefert.

Was ist MOTS-c?

MOTS-c wurde 2015 an der University of Southern California (USC) beschrieben und gilt als erstes mitochondriales Signalpeptid, das aus den Mitochondrien in den Zellkern transloziert und dort die Genexpression beeinflusst - eine neuartige Form der Mitochondrium-zu-Kern-Kommunikation. In der biochemischen Literatur ist beschrieben, dass die körpereigenen MOTS-c-Spiegel mit zunehmendem Alter abnehmen. In Laborumgebungen dient das Peptid als gut charakterisierte Referenzsubstanz für die Erforschung des Energiestoffwechsels.

Wirkmechanismus von MOTS-c in der Forschung

In der wissenschaftlichen Literatur aktiviert MOTS-c den AMPK-Signalweg - AMPK gilt als zentraler Energiesensor der Zelle. Beschrieben wird ein Einfluss auf den Folat-Methionin-Zyklus, wobei das Skelettmuskelgewebe als primäres Zielorgan gilt. Unter metabolischem Stress kann MOTS-c in den Zellkern translozieren und dort die Genexpression regulieren. Über die AMPK-Aktivierung werden in Modellen eine gesteigerte Glukoseaufnahme, eine erhöhte Fettsäureoxidation, eine verbesserte Insulinsensitivität sowie eine mitochondriale Biogenese beschrieben.

Forschungsstand & Forschungsbereiche

Die Datenlage zu MOTS-c stammt überwiegend aus präklinischen Untersuchungen, vor allem im Mausmodell:

In Tiermodellen wurden Effekte auf Glukosetoleranz, Insulinsensitivität und Fettsäureoxidation beobachtet; in einer Studie verbesserte MOTS-c die Laufausdauer von Mäusen deutlich. Beim Menschen ist beschrieben, dass die zirkulierenden MOTS-c-Spiegel bei körperlicher Aktivität ansteigen, was das Peptid in den Kontext bewegungsassoziierter Stoffwechseleffekte rückt.

Forschungsschwerpunkte sind Adipositas, Typ-2-Diabetes, Insulinresistenz und der altersbedingte Rückgang der Stoffwechselfunktion. Diese Angaben fassen ausschließlich den publizierten Forschungsstand zusammen und stellen keine Aussage über Produkteigenschaften dar. Verwandte Substanzen finden sich in unserem Peptid-Lexikon.

Qualität & Analytik

Jede Charge MOTS-c durchläuft eine HPLC-Reinheitsanalyse (≥99 %) und eine LC-MS-Identitätsverifizierung. Das chargenspezifische Analysezertifikat (COA) dokumentiert Reinheit und Identität und ist vor dem Kauf einsehbar. Lieferung als lyophilisiertes Pulver, diskret verpackt, Versand aus Deutschland.

Dieses Produkt ist ausschliesslich für wissenschaftliche Forschungszwecke bestimmt und nicht für den menschlichen oder tierischen Verzehr.

Häufige Fragen zu MOTS-c

Kann man MOTS-c in Deutschland kaufen?+

MOTS-c ist in Deutschland als Forschungsreagenz für wissenschaftliche Labore erhältlich und ausschließlich für In-vitro-Analysen bestimmt. Eine Anwendung am Menschen außerhalb zugelassener medizinischer Kontexte ist nicht gestattet. Neopeptide liefert MOTS-c mit HPLC-Reinheit ≥99 % und vollständigem Analysezertifikat.

Was ist MOTS-c?+

Ein mitochondrial abgeleitetes Peptid aus 16 Aminosäuren, das in der 12S-rRNA-Region der mitochondrialen DNA codiert ist und 2015 erstmals beschrieben wurde.

Wie wirkt MOTS-c laut Forschung?+

Es aktiviert den AMPK-Signalweg und kann in den Zellkern translozieren, um die Genexpression zu regulieren; in Modellen werden Effekte auf Glukoseaufnahme, Insulinsensitivität und Fettsäureoxidation beschrieben.

Wofür wird MOTS-c in der Forschung untersucht?+

Vor allem im Kontext von Stoffwechselregulation, Insulinresistenz, Adipositas, Typ-2-Diabetes und altersbedingtem Stoffwechselrückgang.

Worin unterscheidet sich MOTS-c von SS-31?+

Beide werden im Kontext mitochondrialer Forschung untersucht, setzen aber unterschiedlich an: MOTS-c ist ein mitochondrial abgeleitetes Peptid, das vor allem mit dem AMPK-Stoffwechsel verbunden wird; SS-31 ist ein mitochondrien-gerichtetes Tetrapeptid, das an Cardiolipin der inneren Membran bindet. Details: SS-31 Produktseite.

Welche Reinheit hat MOTS-c?+

≥99 %, bestätigt durch HPLC und LC-MS mit chargenspezifischem COA.