Start › Peptid-Lexikon › GHK
Haut & Anti-Aging
GHK
Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin, GHK-Tripeptid, Copper-Peptide-Basis
Überblick
GHK ist ein natürlich vorkommendes Tripeptid aus Glycin, Histidin und Lysin, das im menschlichen Plasma nachweisbar ist und dessen Konzentration mit dem Alter abnimmt. Es bildet die Grundlage des kupfergebundenen Komplexes GHK-Cu, zeigt aber auch in kupferfreier Form biologische Aktivität. In der Forschung dient GHK als Modell zur Untersuchung von Geweberegeneration, Genexpression und Alterungsprozessen. Die Substanz ist ausschließlich für Forschungszwecke bestimmt und nicht für den menschlichen Verzehr zugelassen.

Wirkmechanismus
In präklinischen Modellen wird GHK vor allem eine hohe Affinität zu Kupferionen zugeschrieben, was seine Rolle im Kupfertransport und in kupferabhängigen Prozessen erklärt. In Zellmodellen wurden Einflüsse auf die Synthese von Kollagen und Bestandteilen der extrazellulären Matrix sowie eine breite Modulation der Genexpression beschrieben, die mit Geweberemodellierung, Reparatur und antioxidativen Systemen assoziiert ist. Diese Mechanismen ordnen GHK in die Forschung zu Haut und Kollagen sowie zu Regeneration ein.
Forschungsgebiete
GHK wird vor allem in Modellen zu Hautalterung, Wundheilung, Kollagenbildung und Genexpression untersucht. Weitere Fragestellungen betreffen antioxidative Prozesse, Entzündungsmodulation und Zellschutz. Als körpereigenes Tripeptid gilt es als Modell für altersabhängige regenerative Signalwege. Für den Laboreinsatz steht die kupfergebundene Form GHK-Cu für die Forschung bereit; ergänzende Themen behandelt die Kategorie Zellschutz und Anti-Aging.
Studien & Literatur
Die Datenlage zu GHK und seinem Kupferkomplex stützt sich auf zahlreiche In-vitro- und Tiermodelle zu Kollagenbildung, Wundheilung und Genexpression sowie auf dermatokosmetische Untersuchungen. Ein Großteil der Literatur betrifft die kupfergebundene Variante GHK-Cu. Breit abgesicherte, kontrollierte klinische Studien im medizinischen Sinne sind begrenzt. Aussagen zur Wirksamkeit sind daher überwiegend im experimentellen und dermatokosmetischen Kontext einzuordnen.
Alle PubMed-Studien zu GHK durchsuchen
Weiterführende Einträge im Lexikon: SNAP-8.
Alle Angaben dienen ausschließlich wissenschaftlichen Forschungszwecken. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier bestimmt.
Jetzt bestellen
GHK-Cu bei NeoPeptide
99 % Reinheit · HPLC + LC-MS geprüft · Versand aus Deutschland
ab 49,90 €66,53 €
Literatur
Quellen
Zum Forschungsstand: Die unten aufgeführten Arbeiten sind Zell- und Tierversuche sowie Übersichtsarbeiten. Eine Übertragbarkeit auf den Menschen ist damit nicht belegt. Die Substanz ist ausschließlich für Forschungszwecke bestimmt.
- Pickart L et al. The human tri-peptide GHK and tissue remodeling. Journal of Biomaterials Science, Polymer Edition. 2008;19(8):969–988. doi:10.1163/156856208784909435 · Übersichtsarbeit
- Pickart L, Vasquez-Soltero JM, Margolina A GHK Peptide as a Natural Modulator of Multiple Cellular Pathways in Skin Regeneration. BioMed Research International. 2015;2015:648108. doi:10.1155/2015/648108 · Übersichtsarbeit
- Pickart L, Margolina A Regenerative and Protective Actions of the GHK-Cu Peptide in the Light of the New Gene Data. International Journal of Molecular Sciences. 2018;19(7):1987. doi:10.3390/ijms19071987 · Übersichtsarbeit
